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Workshop "Codieren qualitativer Daten" mit Aiga von Hippel

Am 08. Juli findet in Würzburg der Workshop "Codieren qualitativer Daten - Workshop zu qualitativ-empirischen Forschungsmethoden" unter der Leitung von Prof‘in Dr‘in Aiga von Hippel (Humboldt-Universität zu Berlin) statt.

Ergebnisse aus dem Forschungsaufenthalt an der University of Belgrad

Vom 28.03.2017 bis zum 12.4.2017 absolvierten Lisa Breitschwerdt und Reinhard Lechner einen Forschungsaufenthalt am Department for Pedagogy and Andragogy der University of Belgrad. In zwei Wochen konnten die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen des KOPROF-Projekts einen umfassenden Einblick in die Forschung am Department sowie in ausgewählte Weiterbildungseinrichtungen und -verbände vor Ort gewinnen.

 

Lisa Breitschwerdt und Reinhard Lechner in SerbienWährend der ersten Woche stand in Gesprächen vor allem das Department und seine Forschungsaktivitäten am Programm. Prof. Aleksandra Pejatovi gab einen umfassenden Einblick in Strukturen, Finanzierung, Anbieter sowie in die gegenwärtigen Ziele und Aktivitäten des serbischen Weiterbildungssystems, außerdem stellte sie die Andragogy Study Programs am Department vor. Prof. Jovan Miljkovi gab seine umfassende Expertise zur Basic Functional Adult Education an das KOPROF-Team weiter und erzählte von Erfahrungswerten aus den beiden Projekten „FOOOR“ (Basisqualifikationen für Roma in Serbien) und „2nd chance“ (Basisqualifikationen für Erwachsene). Daneben klärte er über die historische Entwicklung Serbiens als einem Teil Ex-Jugoslawiens auf, mit deren Auflösung einige der aktuellen Entwicklungen der Weiterbildung in Serbien zusammenhängen.

Im Austausch mit Ljiljana Markovi und Ljiljana Dimitrijevi konnte einiges über die Andragogical Society of Serbia und ihre Akkreditierungstätigkeit für das Weiterbildungszertifikat PRAO (Rulebook Publicly Recognized Organizer of Adult Education Activities) erfahren werden, das seit September 2015 für Weiterbildungseinrichtungen angeboten wird. Prof. Miomir Despotovi gab dem KOPROF-Team einen strukturellen Einblick in das Weiterbildungssystem in Serbien, so zum Beispiel in das 2013 verabschiedete „Law for Adult Education“, und in die Tätigkeiten und die Kooperationen der Ministerien. Prof. Kristinka Ovesni beschäftigte sich in ihrer Dissertation mit der Professionalisierung von Weiterbildung in Serbien, was für fas KOPROF-Team und deren Projektfokus natürlich besonders interessant war. Ovesni analysierte in ihrer Arbeit öffentliche Diskurse und Dokumente zur Professionalisierung und untersuchte den Begriff auf verschiedene Merkmale wie Status, Kontrolle, Berufsethik oder Autonomie. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass in Serbien verschiedene Wissenszugänge zur Professionalisierung prägend sind sowie, dass sich die Weiterbildung in einem fortlaufenden Prozess der Professionalisierung befindet.

Nach einer intensiven Einführung in Theorien und Modelle in Woche 1 stand die zweite Woche ganz im Zeichen der serbischen Weiterbildungspraxis. Bei einem Meeting zum Erasmus+-Exchange Program des Departments trafen sich Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen zum gemeinsamen Austausch. Studierende aus Belgrad, die ein Auslandssemester absolviert haben, berichteten über ihre Erfahrungen an Partneruniversitäten wie Pécs, Padua und auch Würzburg. Bei dieser Gelegenheit konnte das KOPROF-Team die Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung rund um Frau Prof. Regina Egetenmeyer vorstellen sowie einiges über die Winter School und über das Projekt berichten.  Agricultural School „Sonja Marinkovi”Einen weiteren Höhepunkt des Forschungs-aufenthalts stellte der Besuch der Agricultural School „Sonja Marinkovi” in Požarevac dar. Der Schwerpunkt der Einrichtung liegt auf landwirtschaftlicher Berufsbildung, so vermittelt sie die Theorie und Praxis zu verschiedenen Kulturtechniken und zu landwirtschaftlicher Nahrungsmittelproduktion. Schüler/-innen, die in Požarevac eine Ausbildung für diese Bereiche absolvieren, haben auch die Möglichkeit, das angeschlossene Internat zu nutzen. Daneben bildet die Schule seit 2013 eines jener neuen RTCs (Regional Training Center), das in Kooperation mit dem Department für Pedagogy and Andragogy und den Ministerien auch Weiterbildung anbietet, wobei ein Schwerpunkt auf Functional Prison Education liegt. Seither konnten über 450 Teilnehmer/-innen an der Schule eine Maßnahme zur beruflichen Basisqualifizierung absolvieren bzw. nachholen (so z.B. zu Koch/Köchin, Kellner/-in, Altenpflege, Frisörassistenz oder Imkereiassistenz). Aktuell wartet die Schule gerade auf die Akkreditierung mit dem PRAO-Status und konnte dem KOPROF-Team ausführlich über die gesamte Bewerbung und den Vorbereitungsprozess auf die Akkreditierung berichten. Dafür wurden insgesamt 12 Weiterbildungsmaßnahmen eingereicht, die verschiedenen formale Kriterien in Bezug auf die Inhalte, das Personal, Räumlichkeiten und Ausstattung oder auch auf die Lernzielorientierung der Maßnahmen erfüllen müssen. Anschließend konnte bei einem mehrgängigen Mittagessen an der Schule einmal mehr die große serbische Gastfreundlichkeit genossen werden.

School for Elementary and Secondary Education „Milan Petrovi“Auch die „School for Elementary and Secondary Education „Milan Petrovi“ in Novi Sad durchläuft aktuell die Akkreditierung mehrerer ihrer Kurse mit PRAO. Die Einrichtung legt einen Schwerpunkt auf Inclusive Education für Lernende vom Vorschul-alter bis zum 50. Lebensjahr und bietet in Grundschulen, weiterführenden Schulen sowie in Weiterbildungsmaßnahmen Basisabschlüsse und berufliche Grundqualifizierungen an. Das KOPROF-Team konnte ein Training besuchen, im Zuge dessen ein Teil vom Lehrpersonal der Schule eine Qualifizierung für PRAO absolvierte. Dabei konnte das Team von den Pädagog/-innen einiges über die finanzielle und thematische Struktur der Schule und über die Tätigkeiten des Personals erfahren.

Insgesamt zeigte sich das Department über beide Wochen äußerst engagiert und bot dem KOPROF-Team viele Möglichkeiten, sich mit den Forscher/-innen und Praktiker/-innen der serbischen Weiterbildung fachlich auszutauschen, wobei auch mehrere Male KOPROF vorgestellt und diskutiert werden konnte. Die beiden Wochen waren somit sehr kurzweilig und ergaben einen überaus lohnenswerten Forschungsaufenthalt, zu dem in Kürze auch ein wissenschaftlicher Beitrag erscheinen wird.

Monika Staab, die während der beiden Wochen ebenfalls an den Gesprächen und den Besuchen der Einrichtungen mitwirkte, wird ihren Aufenthalt an der University Belgrad nun über drei Monate fortsetzen, um über das Weiterbildungssystem in Serbien ihre Masterarbeit zu schreiben.

28.3. – 12.4.2017: Forschungsaufenthalt des Würzburger Projektpartners in Belgrad

Zwischen dem 28.03. und 12.4.2017 werden Lisa Breitschwerdt, Reinhard Lechner und Monika Staab einen Forschungsaufenthalt am Department for Pedagogy and Andragogy der University of Belgrad absolvieren. Ziel der beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen wird es dabei sein, das KOPROF-Projekt an der Faculty of Pedagogy and Andragogy vorzustellen, das Programm der Fakultät kennenzulernen sowie an neue Erkenntnisse zur aktuellen Situation der Praxis der Weiterbildung in Serbien zu gelangen. Dabei sind für den Projektpartner aus Würzburg vor allem die Aspekte interessant, die das Themenfeld der Professionalisierung betreffen. Frau Staab wird während ihres dreimonatigen Aufenthalts in Belgrad ebenfalls Aspekte des dortigen Weiterbildungssystems in den Blick nehmen, anschließend wird sie ihre Masterarbeit zu Konturen der beruflichen Weiterbildung in Serbien verfassen.

Für das KOPROF-Forschungsvorhaben werden verschiedene Weiterbildungsanbieter besucht und Gespräche mit Leitungsverantwortlichen und pädagogischem Personal geführt, um die Professionalisierungsstrukturen und -aktivitäten vor Ort zu analysieren. Auch der Serbian Association of Andragogists soll in diesem Rahmen ein Besuch abgestattet werden.

Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildet das 2013 in Serbien eingeführte Weiterbildungsgesetz PRAO und sein aktueller Status. Konkret sollen sein curricularer Aufbau, die bildungspolitischen Ideen dahinter sowie Herausforderungen, die die Implementierung des Gesetzes betreffen, näher beleuchtet werden. So sollen die besuchten Einrichtungen befragt werden, inwieweit sie PRAO bisher umsetzen und wie entsprechende Monitoringmaßnahmen zu dem Gesetz aussehen.

Um die Fragen unter einem Interesse an Professionsentwicklung zu beantworten, wird die Analyseperspektive von KOPROF herangezogen. Als Ergebnis des Forschungsaufenthalts wird ein reflexiver Blick auf die internationale berufliche Weitebildung in Serbien erwartet, der die projektbezogene Analyse von "Konturen der Professionsentwicklung der beruflichen Weiterbildung" in KOPROF ergänzen soll.

KOPROF bei den Hochschultagen 2017 an der Universität zu Köln

Das Projektteam stellte im Rahmen der Hochschultage Berufliche Bildung 2017 vom 13. bis 15. März 2017 in Köln Ergebnisse aus der ersten Ludwigsburger Fallstudie im Workshop zum Thema „Individuelle, institutionelle und strukturelle Aspekte innovativer beruflich-betrieblicher Weiterbildung“ vor.

 

Prof'in Dr. Ingeborg Schüßler, Julia Kamp und Mara Albonesius erläuterten, ausgehend von der forschungsleitenden Fragestellungen und dem theoretischer Bezugsrahmen der Studie, im Workshop das forschungsmethodische Vorgehen. In den Forschungsdimensionen Aufgaben- und Tätigkeitsfeld, Professionalisierung, Professionalität und Qualität konnte in der ersten Fallstudie bereits Interdependenzen sowie hemmende Faktoren zwischen den Dimensionen in Bezug auf organisationale Praktiken der Professionalisierung aufgedeckt werden.

Nach der Vorstellung der ersten Erkenntnisse wurde mit dem Fachpublikum eine intensive Diskussion geführt, deren Inhalte das Ludwigsburger Team im weiteren Forschungsverlauf berücksichtigen wird.

KOPROF beim PHodium an der PH Ludwigsburg

PHodium startet in Ludwigsburg – Format zum Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis in der Erwachsenenbildung/ Beruflichen Weiterbildung

Am 17.01. und 24.01.2017 folgten interessante, hochspannende Gäste der Einladung zur Podiumsdiskussion am „Zentrum für Erwachsenenbildung/Berufliche Bildung“ (ZEBB) an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (PHL). Die Veranstaltung wurde von Studierenden des Masterstudiengangs Erwachsenenbildung/Weiterbildung als Studienprojekt mit Unterstützung durch Frau Prof‘in Dr. Ingeborg Schüßler und Herrn Dr. Oliver Küster, beide aus der Abteilung Erwachsenenbildung/ Berufliche Bildung am Institut für Erziehungswissenschaft der PHL, initiiert. Ziel war es, ein Format zu entwickeln, das dem Austausch von Wissenschaft und Praxis dienen kann und gleichzeitig Studierenden an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg Einblicke in die vielfältigen Facetten des Handlungsfelds Erwachsenenbildung und berufliche Bildung ermöglicht. Schwerpunkt der Diskussionsveranstaltungen bildete der aktuelle Professionalisierungsdiskurs über das Weiterbildungspersonal. „Der Bereich wirkt trotz seiner hohen Akademikeranteile eher semiprofessionell […].“ führt beispielswiese der aktuelle Bildungsbericht 2016 der Autorengruppe Bildungsberichterstattung aus. Ein Einheit stiftendes Professionalitätskriterium sei nicht erkennbar (vgl. Bildungsbericht 2016 S.155). Weshalb wird das Feld so wahrgenommen? Diesem Phänomen etwas näher auf den Grund zu gehen war eines der Anliegen der beiden Diskussionsabende.

So diskutierten am 17.01.2017 Julia Kamp (PHL; Projektmitarbeiterin im Forschungsprojekt „KOPROF“), Jan-Torsten Kohrs (u.a. squadra GmbH, Freiberufler) und Detlef Baier (DAA Stuttgart) zu den Kennzeichen professionellen Handelns in der Erwachsenenbildung/Beruflichen Bildung. Eine zentrale Frage war z. B.: Gibt es überhaupt ein über alle Tätigkeitsfelder hinweg grundlegendes Professionalitätsverständnis? Am 24.01.2017 rückten sodann verstärkt die Rahmenbedingungen für das Weiterbildungspersonal in den Fokus und deren Wirkungen für „professionelles“ Handeln. Darüber diskutierten mitunter recht lebhaft Ingeborg Pauli (Bosch Trainings Center), Michael Krüger (PHL, Bildungsmanagement; LQW-Gutachter), Thomas Ferraz Nagl (GEW Baden-Württemberg, Sektion Erwachsenenbildung/ Weiterbildung), Dietmar Stengele (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg) und Matthias Teine (Bosch Trainings Center).

Im Anschluss an die jeweiligen Podiumsdiskussionen bestand im zweiten Teil des Abends für die Diskussionsteilnehmer im Rahmen einer „Corner’s Speech“ in Kleingruppen die Gelegenheit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen und ihre Positionen intensiver zu diskutieren. In lockerer Atmosphäre klangen die Abende aus. Sowohl unter den Diskutanten als auch unter den weiteren Gästen war man sich einig: Ein gelungenes Format, das wertvolle Impulse für den gegenseitigen Austausch liefert. To be continued!

Start der Fallstudienerhebungen

Zwischenzeitlich sind bei beiden Projektpartnern die Fallstudien angelaufen. Das Würzburger Team hat bereits erste Interviews geführt und Daten erhoben. Ludwigsburg wird Ende Februar die erste Erhebung durchführen.

Projektflyer der Uni Würzburg

Ab sofort finden Sie hier den Flyer zum KOPROF-Projekt des Projektpartners Universität Würzburg. Interessenten an der Studie, die eine eigene Teilnahme in Betracht ziehen, finden dort die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Kurzbeitag zu KOPROF in DIE 1/2017

In der aktuellen Ausgabe des DIE Magazins (1/2017, "Familienbildung") ist ein Kurzbeitrag zum Projekt erschienen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter  diesem Link.

Flyer zur Vorstellung des Förderschwerpunktes InnovatWB

 

Ab sofort gibt es einen Flyer zur Vorstellung des Förderschwerpunkts "Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung" vom BIBB, dem das KOPROF-Projekt angehört.

 

Würzburger Artikel erscheint in der Zeitschrift Weiterbildung Nr. 6/2016

Der Artikel "Neue Perspektive auf die Professionalisierung" von Lisa Breitschwerdt, Prof.in Dr. Regina Egetenmeyer und Reinhard Lechner wird in der Zeitschrift "Weiterbildung" Ausgabe Nr. 6/2016 erscheinen.

KOPROF- Team beim "Fallstudien"-Workshop

Am 01. und 02.12. fand an der Professur für EB/WB in Würzburg ein Workshop zum Thema „Fallstudien“ statt. Die Veranstaltung wurde geleitet von Prof. Dr. Joachim Ludwig (Professur für EB/WB und Medienpädagogik, Universität Potsdam) und bot Promovierenden verschiedener Fachrichtungen eine Einführung in diesen qualitativen Forschungsansatz aus der empirischen Sozialforschung.

Am ersten Tag wurden die theoretischen und methodischen Herausforderungen des Ansatzes vorgestellt. Es wurden typische Merkmale „des Falles“ identifiziert, insbesondere das Prinzip der Offenheit gegenüber dem Forschungsgegenstand und den zu untersuchenden Merkmalen waren dabei Thema.

Tag 2 bot den TeilnehmerInnen dann ausreichend Gelegenheit, ihre mitgebrachten Promotionsprojekte vorzustellen und in der Gruppe zu diskutieren. Im Plenum wurde für jedes Projekt an einer spezifischen Definition des Falles bzw. an einem adäquaten methodischen Vorgehen gearbeitet.

Auch für das KOPROF-Projekt, in dem der Ansatz der Fallstudie aufgegriffen wird, bot der Workshop einen professionellen Rahmen, die Implementierung des Ansatzes kritisch zu reflektieren. Im Mittelpunkt stand für die beiden Projektleiterinnen und die ProjektmitarbeiterInnen einerseits die Herausforderung, den Fallstudien-Ansatz in das Mehrebenen-Design des Projekts einzupassen. Des Weiteren wurde die spezifische Ausrichtung des „Falls“ in Bezug auf die leitenden Forschungsfragen von KOPROF diskutiert. Dabei wurde nochmals erkenntlich, dass die Fälle im Projekt als ‚einrichtungsspezifisch‘ zu definieren und zu erheben sind.  

Workshop "Fallstudien" mit Joachim Ludwig

Am 01.-02. Dezember findet in Würzburg der Workshop "Fallstudien: Workshop zu einem qualitativ-empirischen Forschungsverfahren" unter der Leitung von Prof. Dr. Joachim Ludwig (Universität Potsdam) statt. 

InnovatWB-Workshop in Berlin am 25. und 26.10. 2016

Auf Einladung des BMBF und des BIBB trafen zum zweiten Mal in diesem Jahr alle TeilnehmerInnen des Förderschwerpunktes „Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung“ zusammen, um den gegenwärtigen Stand ihrer Projekte zu diskutieren und eine übergreifende Projektperspektive zu stärken. Auch KOPROF war durch seine beiden Leiterinnen, Prof.in Dr.in Ingeborg Schüßler und Prof.in Dr.in Regina Egetenmeyer, sowie durch einen Projektmitarbeiter aus Würzburg, Reinhard Lechner, in Berlin vertreten.

Am ersten Workshop-Tag stellte jedes Projekt sich im Plenum vor, wobei mit Hilfe eines zentralen Leitsatzes das Erkenntnisinteresse des Vorhabens zusammengefasst wurde. Auch konnten bereits erste Erfahrungen im bisherigen Projektverlauf geschildert werden, z.B. die Kontaktaufnahme mit Falleinrichtungen oder das Operationalisieren von Forschungsmerkmalen. Dabei wurden alle Leitsätze auf Pinnwänden thematisch zusammengefasst, die Teilnehmenden konnten in den so entstandenen Arbeitsgruppen weiter ins Gespräch finden. Die Arbeitsgruppen bildeten die Ausgangsbasis für die „Projektwerkstätten“ am Tag Zwei. Anschließend wurde im Plenum noch zum Programmziel des Förderschwerpunkts, Innovation, eine angeregte Diskussion geführt.

Am zweiten Workshop-Tag waren in den AGs dann vor allem die inhaltlichen und methodischen Fokusse der Projekte Thema. Es wurden die Erkenntnisinteressen und die Gestaltungsinteressen der Projekte vorgestellt sowie die jeweilige Projektstrategie, mit der ein Transfer von der Forschung in die Praxis gelingen sollte. Die angewandten methodischen Zugänge der Projekte ließen allgemein den Versuch erkennen, eine enge Verzahnung mit der Praxis zu erreichen (Dialog, Teilnehmenden-Orientierung, Fallstudien etc.). Zum Abschluss von Tag Zwei fand man sich noch einmal im Plenum ein, es wurden Plakate mit Arbeitsergebnissen aus den Projektwerkstätten vorgestellt und besprochen.


Der zweite InnovatWB-Workshop in Berlin bot ausreichend Gelegenheit, mit ProjektpartnerInnen in den Austausch zu kommen, sich zu vernetzen und eigene Interessen weiter zu verfolgen. Durch die heterogenen Forschungszugänge in den einzelnen Projekten entstand an beiden Tagen ein reger Diskurs, der die Dimensionen und die Herausforderungen des Förderschwerpunktes gut abbilden konnte.

v.l.n.r.: Ute Engel (BIBB), Barbara Hemkes (BIBB), Dr. Claudia Zaviska (BIBB); Heidemarie Stuhler (BMBF), Ingeborg Schüßler (PH Ludwigsburg), Constanza Correa Sarmiento (BIBB)

Herbstworkshop des BIBB am 25.-26.10. in Berlin

Am BIBB Experten-Workshop, 15.-26.10.2016 im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin, werden Prof.'in Dr. Regina Egetenmeyer und Reinhard Lechner für Würzburg sowie Prof.'in Dr. Ingeborg Schüßler für Ludwigsburg das Projekt vertreten.

Rückblick auf die Sektionstagung 2016

Die Jahrestagung der DGfE-Sektion Erwachsenenbildung vom 28.-30. September in Tübingen war für das KOPROF-Team ein interessantes und anregendes Ereignis. Die vielen Workshops, fachlichen Diskussionen und kollegialen Gespräche in diesem Rahmen waren eine Bereicherung und brachten auch den einen oder anderen Impuls für das eigene Projektvorhaben. Auch bei der Postersession, bei der KOPROF mit drei Postern vertreten war, kam es zu einem intensiven und produktiven Austausch mit den BesuchernInnen zu den vorgestellten Projektthemen.

Besonders erfreulich für das Team fiel die erstmals stattfindende  Prämierung wissenschaftlicher Poster im Rahmen der Postersession aus. Die Jury verlieh Prof.'in Dr. Regina Egentemeyer und Lisa Breitschwerdt für ihr Poster Mehrperspektivisches, her­­­me­neu­tisches Analysemodell von Einflüssen auf die Professionsentwicklung in der beruflichen Wei­ter­bil­dung – Erste Befunde der Literaturanalyse im Rahmen des Projekts „KOPROF“ den 3. Preis.

 Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung des Poster-Preises 2016.

KOPROF auf der Sektionstagung Erwachsenenbildung am 28.-30. September in Tübingen

Das KOPROF-Team wird auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der DGfE vom 28. bis 30.9.2016 in Tübingen mit drei Postern vertreten sein.

 

Poster

  • Julia Kamp, Annkatrin Simmendinger, Ingeborg Schüßler (PH Ludwigsburg): Zur Professionalisier­ungs­bedürftigkeit beruflicher Weiterbildung
  • Regina Egetenmeyer, Lisa Breitschwerdt (Universität Würzburg): Mehrperspektivisches, her­­­me­neu­tisches Analysemodell von Einflüssen auf die Professionsentwicklung in der beruflichen Wei­ter­bil­dung – Erste Befunde der Literaturanalyse im Rahmen des Projekts „KOPROF“
  • Reinhard Lechner (Universität Würzburg): Professionalität und Binnenlogiken pädagogischen Sprechens. Eine komparative argumentationsanalytische Studie zu Professionalisierungs­ver­ständ­nis­sen in den weiterbildnerischen Handlungsfeldern "Hochschule" und "berufliche Weiter­bild­ungs­praxis"

 

 

Auftaktveranstaltung „Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung“ des BIBB am 13.-14.04. in Bonn

Am 13. und 14. April wurde mit einer Auftaktveranstaltung im BIBB in Bonn der offizielle Startschuss für

Das KOPROF-Team bei der Auftaktveranstaltungdie 34 Projekte des Förderschwerpunktes InnovatWB gegeben. Teilgenommen haben rund 130 Personen, darunter auch das KOPROF-Team vertreten durch Prof.'in Dr. Ingeborg Schüßler und Julia Kamp aus Ludwigsburg sowie Prof.'in Dr. Regina Egetenmeyer und Lisa Breitschwerdt aus Würzburg.

Link zur offiziellen Pressemitteilung

KOPROF-Poster der Auftaktveranstaltung

 

 

 

KOPROF - KONTUREN DER PROFESSIONSENTWICKLUNG IN DER BERUFLICHEN WEITERBILDUNG 
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